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Ein Tag in einer anderen Wohngruppe: Ein Tag Rotation aus Sicht eines Mitarbeitenden

News aus der Stiftung Dr. Georg Haar

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Ein Tag in einer anderen Wohngruppe: Ein Tag Rotation aus Sicht eines Mitarbeitenden

Nach einer mehrwöchigen Sommerpause ist die Rotation zwischen den drei Einrichtungen WG Spitzweidenweg, Villa Friedrich und WG Bertuchstraße wieder gestartet.

Bei der Rotation besuchen Mitarbeitende regelmäßig eine der jeweils anderen Einrichtungen, lernen deren Alltag kennen und unterstützen das Team vor Ort. So können sie sich gegenseitig vertreten, wenn personelle Unterstützung benötigt wird und gewinnen gleichzeitig Einblicke in die Abläufe und Besonderheiten der anderen Wohngruppen.

Für seinen Rotationstag wechselte Frank Strempel, Mitarbeiter der Jugendwohngruppe Bertuchstraße, in die Villa Friedrich, eine Wohngruppe für Menschen mit Essstörungen.

Frank Strempel: “Bereits im Vorfeld hatten wir vereinbart, dass ich am Nachmittag dazukomme und am gemeinsamen Kochabend teilnehme. In entspannter Atmosphäre kamen wir bei Kaffee, Tee und kleinen Snacks ins Gespräch.

Eine Besonderheit der Villa Friedrich ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner die Planung und Zubereitung des Abendessens aktiv mitgestalten. Einkauf, Ideenfindung und Kochen liegen dabei im täglichen Wechsel in der Verantwortung einer Bewohnerin oder eines Bewohners.

An diesem Abend standen passend zur Jahreszeit selbstgemachte Halloween-Burger mit Süßkartoffelpommes auf dem Speiseplan. Die Burgerbrötchen wurden mit schwarzem Kakao eingefärbt und mit veganen Patties sowie Käse, Salat, Tomaten und verschiedenen Soßen belegt. Die für die Zubereitung des Abendessens verantwortliche Bewohnerin wurde dabei tatkräftig von uns Mitarbeitenden unterstützt.

Der Tag in der Villa Friedrich hat mir einen schönen Einblick in den Alltag der Wohngruppe ermöglicht. Die Rotation bietet die Gelegenheit, andere Arbeitsweisen kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen zu stärken. sie bietet eine gute Grundlage, um sich im Bedarfsfall gegenseitig unterstützen zu können.”