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Aktuelle Newsletterbeiträge
Wenn Fußball verbindet: Unser Turnier 2026
Am 09.05.2026 fand im Wimaria-Stadion wieder das jährliche Fußballturnier vom Team Jugendarbeit Weimar (TJW) statt. Teilnehmen konnten Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren. Gespielt wurde in zwei Altersgruppen (U14 und Ü14) im Modus 1:5 mit einem Torwart und fünf Feldspielern.
Besonders schön ist das jedes Jahr viele Teilnehmende außerhalb der TJW-Einrichtungen den Weg zum Turnier finden. Ob aus anderen Jugendeinrichtungen, aus dem Fußballverein oder einfach aus dem Freundeskreis, das große Interesse zeigt, dass das Turnier fest etabliert ist und weiterhin begeistert.
Im Mittelpunkt standen Fairplay, Teamgeist und vor allem der Spaß am gemeinsamen Spiel. Gleichzeitig bot das Turnier Raum, sich auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln.
Es gab viele positive Rückmeldungen und die Vorfreude auf das nächste Turnier 2027 ist groß.
Mit sportlichen Gruß
Team-Jugendarbeit Weimar

Die Villa Karola bereitet sich auf den Sommer vor
Mit viel Motivation haben die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuerinnen und Betreuern den Garten auf Vordermann gebracht. Der Rasen wurde vertikutiert und gemäht, sodass die Grünfläche wieder gepflegt und einladend aussieht. Neben der Arbeit stand vor allem das gemeinsame Miteinander im Vordergrund: zusammen anpacken, Verantwortung übernehmen und die Ergebnisse direkt sehen.
Nun freut sich die Wohngruppe auf viele sonnige Tage im frisch hergerichteten Garten.

Ausflug ins Tierheim Stedten
Die heilpädagogisch orientierte Kinder- und Jugendwohngruppe Villa Karola hat am 09.05.2026 das Tierheim Stedten besucht und dort einige Stunden mit den Hunden verbracht. Gemeinsam wurden die Hunde ausgeführt. Für die Kinder war dies eine wertvolle Gelegenheit, den Umgang mit Tieren zu erleben und Verantwortung zu übernehmen.
Der direkte Kontakt zu den Hunden sorgte für viele schöne Momente und machte den Besuch zu einem besonderen und aufregenden Erlebnis für Kinder und Hunde.

Wohngruppentagung des Bundesverband für Essstörung
Am 05. und 06.05. nahmen die Teams der Villa Friedrich und der WG Spitzweidenweg an der Wohngruppentagung des BFE in München teil. Veranstalterin war in diesem Jahr die Einrichtung ANAD München. Unter dem Motto „Essstörungen und Komorbiditäten“ bot die zweitägige Tagung spannende Vorträge und einen produktiven Austausch.
Der Auftakt stand im Zeichen der häufigsten Begleiterkrankungen von Essstörungen: Depression und Angststörungen. Ein Experten-Duo der Schön-Klinik Roseneck gab anschließend einen fundierten Überblick zur Behandlung von Zwangsstörungen. Am zweiten Tag erwartete uns mit einer Referentin ein Highlight: Dipl.-Psychologin Christiane Schmermer, deren jahrzehntelange Berufserfahrung sie zu einer Expertin für Suizidalität und Persönlichkeitsstörungen gemacht hat. Neben fachlichem Input bot die Tagung reichlich Gelegenheit zum Austausch: Wir trafen Kolleginnen aus verschiedenen Wohngruppen über ganz Deutschland hinweg, tauschten Erfahrungen aus und knüpften neue Kontakte. Ein besonderer Höhepunkt war auch der Besuch der Räumlichkeiten von ANAD. Die beeindruckende Größe und das Konzept der Einrichtung bot wertvolle Impulse zum Vergleich mit unserem eigenen Modell – Vor- und Nachteile ließen sich so hervorragend diskutieren.
Bei bestem Frühlingswetter nutzten wir morgens und abends die Zeit, um die Stadt zu erkunden und den Teamgeist weiter zu stärken. Die gemeinsame Übernachtung im Mehrbettzimmer eines Hostels ließ uns zurück in die Jugend versetzen und schweißte das Team noch enger zusammen.
Alles in allem war es eine rundum gelungene Veranstaltung, die uns viel Inspiration und neue Impulse für unsere tägliche Arbeit gab. Wir freuen uns bereits jetzt auf das nächste Jahr, wenn die Wohngruppe Amidon in die Lüneburger Heide lädt.
Mitarbeitendenversammlung und neue strategische Weichenstellungen
Am 06. Mai 2026 fand im Veranstaltungsort „Mon Ami“ in Weimar die jährliche Mitarbeitendenversammlung der Stiftung Haar statt. Von 09:00 bis 12:30 Uhr tauschten sich Mitarbeitende über zentrale Themen der aktuellen Arbeit, zukünftige Entwicklungen und gesellschaftliche Verantwortung aus.
Gesundheitsschutz und Prävention: Ein wesentlicher Fokus der Versammlung lag auf dem Arbeitsschutz und der Gesundheitsvorsorge. Vertreterinnen der BG Prevent, Frau Steinmetzer und Frau Schmidt, informierten die Belegschaft umfassend über die aktuellen gesetzlichen Vorgaben zur Belehrung sowie den Ablauf der arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen.
Open Source Strategie und Umstellung auf Linux: Die Stiftung Haar kündigte im Januar an, dass ihre Einrichtungen im Jahr 2026 planmäßig auf das Betriebssystem Linux umgestellt werden. In der Mitarbeitendenversammlung wurden nun die Hintergründe dieses Wechsels, die Vorteile für die Datensicherheit und Souveränität sowie der detaillierte Einführungsplan vorgestellt. Dieser Schritt unterstreicht das Engagement der Stiftung für offene, stabile, nachhaltige und unabhängige IT-Lösungen und sie geht ihren eingeschlagenen Weg weiter voran.
Besondere Aufmerksamkeit widmete die Versammlung dem laufenden Zeitzeugen-Buchprojekt. Dieses Vorhaben dient der Bewahrung und Dokumentation der Geschichte der Stiftung und ihrer Arbeit, insbesondere der Zeit als die Villa Haar als Kinderheimstätte fungierte. Ehemalige Bewohnerinnen erzählen in ihren Schilderungen, welche Erinnerungen sie an die Zeit im Kinderheim haben. Eine erste Leseprobe aus den ersten Erzählsalons an die Mitarbeiterschaft verteilt und Einblicke in dieses besondere Projekt gewährt. Die Erinnerung unterstreichen welche gesellschaftliche Verantwortung die Stiftung mit ihrer Arbeit mit trägt und übernimmt.
Zudem wurden aktuelle Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft vorgestellt, darunter die Teilnahme am „Stadtradeln“ im Mai und die Beteiligung als Stiftung beim RUN Unternehmenslauf in Erfurt am 10. Juni.
Abschließend wurde die Betriebsratswahl erfolgreich durchgeführt. Die Wahl wurde von einer reibungslosen Organisation und einer hohen Beteiligung geprägt, alle vorgeschlagenen Kandidat:innen wurden in den 7-köpfigen Betriebsrat für die nächsten 4 Jahre gewählt.
Die nächste Mitarbeitendenversammlung am 07.10.2026, wird sich verstärkt dem Thema Gesundheit widmen und hoffentlich den geplant Abschluss der Linux-Umstellung für alle Wohngruppen feiern.

Überraschender Besuch beim Team Jugendarbeit Weimar (TJW)
Am Dienstag, den 28.04.2026, hatte das Team Jugendarbeit Weimar Besuch vom Bundestagsvizepräsidenten Bodo Ramelow. Er hatte sich im Vorfeld gemeldet, mit der Absicht, verschiedene Einrichtungen und Projekte zu besuchen und mehr über die Arbeit vor Ort zu erfahren. So kam es am 28.04.2026 zunächst zu einem Treffen am Treff.Punkt, einem Projekt aus dem Bereich Streetwork.
Am Treff.Punkt berichtete das Streetwork-Team über seine Arbeit sowie über das Modellprojekt Treff.Punkt, das sich mittlerweile seit zwei Jahren in Weimar etabliert hat.
Anschließend ging es weiter in den Kinder- und Jugendclub Café Conti, wo der Austausch bei Kaffee, Plätzchen und weiteren Gesprächen fortgesetzt wurde.
Im Café Conti gab es zu Beginn eine Führung durch die Einrichtung, gestaltet von jugendlichen Besucherinnen und Besuchern. Danach folgte eine lockere Gesprächsrunde zwischen den Fachkräften, den Jugendlichen und Bodo Ramelow. Ein wichtiges Ergebnis dieser Runde: „Wir brauchen einen Preisdeckel für Döner“ , zumindest, wenn man die Wünsche der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt.
Der Austausch mit Bodo Ramelow war sehr interessant. Er zeigte großes Interesse an der Arbeit vor Ort, brachte eigene Erfahrungen ein und zeigte sich wertschätzend gegenüber dem Engagement der Jugendarbeit.
Es bleibt spannend, welche politischen Vertreter als Nächstes beim Team Jugendarbeit Weimar begrüßt werden dürfen.
Team Jugendarbeit Weimar

4. Erzählsalon „widmete sich den ehemaligen Mitarbeitenden“
Der vierte und vorläufig letzte Erzählsalon im Rahmen des Zeitzeugenprojekts zum ehemaligen Kinderheim in der Villa Haar fand am 25.04.2026 in der Villa oberhalb des Goetheparks statt. Nachdem in den drei ersten Zusammenkünften Heimkinder aus den Jahren 1945 bis 1995 zu Wort kamen, war dieser abschließende Erzählsalon den Mitarbeitenden des Kinderheimes gewidmet. 14 ehemalige pädagogische, technische und hauswirtschaftliche Mitarbeitende kamen an diesem sonnigen Samstag im April in die Villa Haar. Neben der Freude über das Wiedersehen standen die Erinnerungen an den Alltag, die Arbeitsbedingungen, pädagogische Ziele und persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt der Begegnung.

Eine damals halbtags angestellte Musikpädagogin blickte bis in die frühen 1960er-Jahre zurück. Wie bereits die Heimkinder dieser Epoche berichtet hatten, spielte die musisch-kulturelle Bildung damals eine wichtige Rolle im Alltag des Heims. Chor, Tanzgruppe und Instrumentalunterricht gehörten ebenso zu den Freizeitaktivitäten wie Angebote außerhalb der schulischen Pflichten. In den darauffolgenden Jahren verschob sich der Fokus in der Freizeitgestaltung auf sportliche Betätigungen, Unternehmungen an den Wochenenden und in den Ferien, jugendgemäßen Tanzveranstaltungen. Zugleich blieb der Name „Kinderheim Rosa-Thälmann“ Ausdruck eines pädagogischen Selbstverständnisses, das eng mit den sozialistischen Erziehungsidealen der DDR verbunden war. Gleichzeitig zog ab Mitte der 70er Jahre eine neue Generation von ausgebildeten Heimerziehern, Lehrern und Quereinsteigern in die Villa ein.

Neue pädagogische Herangehensweisen, naturkundliche Bildung, kleinere Gruppen und kleinere Räume verbesserten das Hausklima spürbar. Der Anspruch, Kinder und Jugendliche stärker individuell zu begleiten, gewann zunehmend an Bedeutung. Eine grundlegende Neuausrichtung brachte schließlich die Zeit nach 1989. Mit der politischen Wende und den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen veränderte sich auch die Arbeit im Haus. Aus dem „Kinderheim Rosa Thälmann“ wurde die „Kinderheimstätte Villa Haar“. Die Neugründung der Stiftung Dr. Georg Haar im Jahr 1991 war mit Umbrüchen, Unsicherheiten und organisatorischen Herausforderungen verbunden.

Ebenso wie die Erinnerungen und Geschichten der ehemaligen Kinder und Jugendlichen werden auch die persönlichen Erfahrungen der Mitarbeitenden ihren angemessenen Platz im Buch „Die Geschichte des Kinderheims in der Villa Haar“ finden. Spätestens zur Buchpremiere — im Rahmen des 80jährigen Gründungsjubiläums — ehemalige Mitarbeitende und frühere Heimkinder erneut miteinander ins Gespräch kommen.
Schon heute lässt sich sagen: Darauf freuen sich die Menschen, die in den Erzählsalons zu Wort gekommenen sind.
Mehr zum Buchprojekt unter:
www.zeitzeugen.stiftunghaar.de
Osterferien in der WG Bertuchstraße
Der erste Ausflug in den Osterferien führte die WG Bertuchstraße auf den Schneekopf im Thüringer Wald. Mit dem geborgten Bus der Villa Anna ging es zunächst bis zum Parkplatz Schmücke, von wo aus der der Aufstieg zum Gipfel zu Fuß begann. Auf 1001 Metern Höhe angekommen, konnte das Picknick mit einer beeindruckenden Aussicht genossen werden. Im Anschluss führte die Wanderung über schmale Pfade und idyllische Waldwege weiter zur Teufelskanzel sowie zu weiteren markanten Felsformationen, bevor die Jugendlichen und ihre Betreuerinnen und Betreuer schließlich zum Parkplatz zurückkehrten. Den gelungenen Tag ließen sie später bei reichlich Eis in Stadtilm entspannt ausklingen.
Bereits zwei Tage später folgte der nächste Ausflug: Diesmal ging es im geborgten Caddy der Verwaltung nach Hohenfelden. Ursprünglich war ein Tag beim Minigolf geplant, doch spontan entschied sich die Gruppe für das Bogenschießen. Nach einer Stärkung mit Pizza und Eis verbrachten sie anschließend noch eine gute Stunde auf dem Wasser und erkundeten den See mit Ruder- und Tretboot, bevor auch dieser Tag in entspannter Atmosphäre zu Ende ging.







Ausflug der Villa Anna zum Workshop „Schmuck in der Bronzezeit“
In den Osterferien unternahm die Villa Anna einen spannenden Ausflug in das Museum für Ur- und Frühgeschichte in Weimar. Dort nahmen die Kinder an einem Workshop zum Thema „Schmuck in der Bronzezeit“ teil.
Zu Beginn erhielten sie einen lebendigen Einblick in die Geschichte des Schmucks, inspiriert von Grabfunden mittelbronzezeitlicher Bestattungen aus Schwarza. Ergänzt wurde dies durch einen kurzen Rundgang durch einen Teil der Ausstellung.
Anschließend wurden die Kinder selbst kreativ: Mit viel Begeisterung drehten sie Spiralen, formten Kettenglieder und gestalteten ihre eigenen Schmuckstücke. So entstanden individuelle Ketten, Armbänder und Anhänger, die sie stolz mit nach Hause nehmen konnten.

Ankündigung Familienfest 2026 – „Wir blühen auf!“
Am 28. Juni 2026 zwischen 14 und 18 Uhr laden wir herzlich zu unserem Familienfest im Park hinter der Villa Haar, unter dem Motto „Wir blühen auf!“, ein! Freuen Sie sich auf einen Nachmittag voller Spaß, Kreativität und guter Laune für die ganze Familie.
Verschiedene Bastel- und Kreativstände, Riesenseifenblasen, ein Kinderschminkstand, eine Tombola, leckere Speisen und Getränke sowie musikalische Unterhaltung und viele weitere Highlights erwarten Sie!
Der Erlös des Festes unterstützt die Sommerferienfreizeit der Stiftung Dr. Georg Haar, bei der die Stiftungskinder in den Thüringer Wald reisen.
Wir freuen uns auf Sie!
Elterngruppe für Familien, deren Kinder an einer Essstörung leiden
Die Treffen finden im Kutscherhaus, der Geschäftsstelle der Stiftung Dr. Georg Haar, immer von 18:00 bis 21:00 Uhr statt.
Adresse: Dichterweg 2a, 99425 Weimar
Die Gruppe wird moderiert von Madlen Tamm, Tel.: 01522 3685324 (www.madlentamm.de) und Herrn Sebastian Langer (Psychotherapeut). Eine erste Teilnahme ist zu jedem Termin möglich.
30. Januar 2026
20. März 2026
08. Mai 2026
03. Juli 2026
18. September 2026
13. November 2026
11. Dezember 2026
Einblicke, Austausch, Perspektiven: Bundestagsbesuch bei uns vor Ort
Am 1. April durften wir in der Stiftung Dr. Georg Haar Besuch aus dem 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗕𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀𝘁𝗮𝗴 begrüßen: 𝗠𝗶𝗰𝗵𝗮𝗲𝗹 𝗛𝗼𝘀𝗲 und seine Referentin Kristin Leube waren zu einem intensiven Austausch zum 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗵𝗶𝗹𝗳𝗲 bei uns zu Gast.
Im Kutscherhaus der Stiftung haben wir über aktuelle Problemlagen, strukturelle Herausforderungen und Perspektiven der Jugendhilfe gesprochen. Im Anschluss folgte ein Rundgang durch die alte Villa — das ehemalige Kinderheim — sowie durch die Villa Felicitas als heutigen Ort gelebter Jugendhilfe.
Besonders wertvoll war, dass Herr Hose sich auch Zeit für Gespräche mit Bewohnerinnen nahm und großes Interesse an unserer Arbeit zeigte. In diesem Zusammenhang konnten wir ihm auch unser 𝗭𝗲𝗶𝘁𝘇𝗲𝘂𝗴𝗲𝗻𝗽𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁 näherbringen, das die Geschichte dieses besonderen Ortes bewahrt und weiterträgt.
Vielen Dank für den offenen, interessierten und wertschätzenden Besuch. Der Austausch mit politischen Entscheidungsträgern ist wichtig, um Jugendhilfe sichtbar zu machen und ihre Anliegen weiter in den öffentlichen Diskurs zu tragen.
3. Erzählsalon „Ehemalige Heimkinder aus der Villa Haar erzählen“
Der 3. Erzählsalon am 28. März 2026 in der Villa Haar war ein bewegendes und sehr persönliches Treffen ehemaliger Heimkinder, die in den 1980er Jahren bis 1995 in der Villa Haar lebten. Einer Zeit des Wandels vor und nach der politischen Wende. Sie teilten Erinnerungen an ihre Zeit im Kinderheim und verdeutlichten erneut die anhaltende Wirkung dieser Lebensphase.
In offener und vertrauensvoller Atmosphäre wurden persönliche Geschichten, gemeinsame Erfahrungen und prägende Momente geteilt. Neben individuellen Erinnerungen standen Themen wie Gemeinschaft, Zusammenhalt, Toleranz und das Miteinander im Heim im Mittelpunkt.
Der Erzählsalon ist Teil des Zeitzeugenprojekts der Stiftung Dr. Georg Haar. Die gesammelten Erinnerungen fließen in das Buch zum 80-jährigen Bestehen der Stiftung, das im Jahr 2027 erscheinen wird. Weitere Einblicke in das Projekt finden sich unter http://zeitzeugen.stiftunghaar.de.
Über Interesse, Hinweise, persönliche Erinnerungen und unterstützende Beiträge zum Projekt freuen wir uns sehr.
15-jähres Jubiläum der Villa Wilhelmina am 02.10.2026

Skifreizeit im Schwarzwald – ein Winterabenteuer voller Spaß und Gemeinschaft
Mitte Februar war es endlich wieder soweit, unsere Skifreizeit konnte starten! 30 ski-begeisterte Kinder und Jugendliche der Kinder- und Jugendwohngruppen der Stiftung Dr. Georg Haar machten sich gemeinsam mit ihren Pädagog:innen auf den Weg in den verschneiten Schwarzwald. Untergebracht in einer urigen Hütte, boten die Räumlichkeiten ausreichend Platz für gesellige Abendrunden.
Eine Woche lang stand das Skifahren im Mittelpunkt, ganz gleich, ob Anfänger:in, Fortgeschrittene:r oder Profi. Trotz starker Schneefälle, eisigem Wind und wechselhaftem Wetter konnten alle Teilnehmenden fünf volle Tage auf der Piste verbringen. Dabei lernten die Kinder und Jugendlichen nicht nur Sicherheit und Selbstvertrauen auf den Skiern, sondern auch, Risiken einzuschätzen und aufeinander zu achten.
Neben dem sportlichen Erlebnis lag ein weiterer Fokus auf der Förderung von Eigenverantwortung und sozialer Kompetenz. Die Kinder und Jugendlichen übernahmen Verantwortung für die Verpflegung und kochten jeden Abend gemeinsam mit den Pädagog:innen.
Innerhalb der sieben Tage entstanden gruppenübergreifend neue Freundschaften und innerhalb der bestehenden Gruppen wurden die Beziehungen weiter gestärkt.
Nach einer ereignisreichen Woche ging es mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück nach Weimar. Alle waren traurig, dass die Zeit so schnell verging, freuten sich aber zugleich über die vielen gemeinsamen Momente und blicken voller Vorfreude auf das nächste winterliche Abenteuer in 2027!
Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Freundeskreis, der diese Freizeit finanziell unterstützt und so dieses besondere Erlebnis für unsere Kinder und Jugendlichen erst möglich gemacht hat!








