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Aktuelle Newsletterbeiträge
Rückblick und Staffelübergabe
In lockerer Runde kamen die an der Ferienfahrt „Schalkau 2026“ beteiligten Kolleg:innen zum traditionellen Auswertungstreffen zusammen. Bei leckeren Salaten und Gegrilltem wurde gemeinsam auf die diesjährige Fahrt zurückgeblickt und die Gelegenheit zum Austausch genutzt.
Auch in diesem Jahr fand die Ferienfahrt in den schönen Thüringer Wald wieder gemeinsam mit der „KiJuLa“ und der „AG Fallschirm“ statt. Die gute Zusammenarbeit und das gemeinsame Konzept wurden von allen Anwesenden als besonders gewinnbringend hervorgehoben.
Neben einem überwiegend positiven Rückblick auf die gelungene Ferienfahrt wurden auch wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse für die Planung des kommenden Jahres gesammelt.
Ein besonderer Moment des Treffens war die Übergabe der langjährigen Organisation. Das bisherige Organisationsteam Arnulf Guntau und Andreas Wahl übergab die Verantwortung an das zukünftige Team Paul Stoppert und Sophia Kaufmann. Beide waren in diesem Jahr bereits in die Planung und Durchführung eingebunden und werden die Organisation künftig gemeinsam weiterführen.
Wir bedanken uns herzlich bei Arnulf Guntau und Andreas Wahl für ihr langjähriges Engagement und wünschen Paul Stoppert und Sophia Kaufmann sowie allen Beteiligten viel Erfolg und Freude bei der Vorbereitung der nächsten Ferienfahrt!
Gemeinsam anpacken und Gutes tun: Bayer-Mitarbeiter:innen im ehrenamtlichen Einsatz
Am Mittwoch, den 23. September, hieß es für die engagierten Helferinnen und Helfer: Ärmel hochkrempeln und gemeinsam anpacken! Im Rahmen der „Bayer – Woche der guten Tat“ konnten gleich zwei unserer Einrichtungen vom Engagement der Mitarbeiter:innen der Bayer Weimar GmbH & Co. KG profitieren. Die Kindereinrichtung Villa Anna in Niedergrunstedt und die Jugendeinrichtung Villa Max in der Bertuchstraße. Mit Farbe, Pinsel und viel Tatkraft machten sich die Bayer Mitarbeiter:innen daran, die Räumlichkeiten neu zu gestalten und ihnen ein freundliches Erscheinungsbild zu verleihen.
In der Villa Anna erhielt ein Kinderzimmer einen hellen und freundlichen Anstrich. Auch in der Villa Max wurde fleißig gearbeitet. Der Gemeinschaftsraum erstrahlt nun wieder in frischem Weiß und lädt mit seiner angenehmen Atmosphäre zum gemeinsamen Aufenthalt ein. Gemeinsam wurde gestrichen, geräumt und verschönert. So konnten die Helferinnen und Helfer in kurzer Zeit sichtbar etwas bewirken. Für die Kinder- und Jugendlichen entstanden so helle, einladende Räume, in denen sie sich wohlfühlen können.
Eine helfende Mitarbeiterin von Bayer blickt begeistert auf den gemeinsamen Renovierungseinsatz zurück: „Es hat alles super geklappt, war sehr gut vorbereitet und wir wurden toll versorgt. Wir hatten viel Spaß bei dem Renovierungseinsatz!“
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Bayer-Mitarbeitenden, die sich mit Zeit, Tatkraft und Engagement für unsere beiden Einrichtungen eingesetzt haben. Ihr Einsatz zeigt, wie viel sich bewegen lässt, wenn Menschen gemeinsam anpacken und Verantwortung übernehmen.
Wir freuen uns über die gelungene Zusammenarbeit und sagen: Herzlichen Dank für diesen besonderen Einsatz!
Familienfest im Regen – die Stimmung bleibt sonnig!
Am Sonntag, den 20. September, war es endlich soweit: Das nach den heißen Sommertagen verschobene Familienfest konnte, passend zum Weltkindertag, stattfinden. Zwar meinte es das Wetter an diesem Tag nicht besonders gut und es regnete fast durchgehend, doch die gute Laune am Feiern wurde dadurch nicht getrübt. Groß und Klein ließen sich die Freude am gemeinsamen Fest nicht nehmen.
Für unsere kleinen Gäste gab es an diesem Tag jede Menge zu entdecken, auszuprobieren und mitzumachen. An den verschiedenen Bastelständen konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Bei „Zeitung mal anders“ entstanden aus einfachen Zeitungen tolle kleine Kunstwerke, und beim Beutelbemalen konnten die Kinder ihre ganz persönlichen und bunten Erinnerungsstücke gestalten. Wer lieber aktiv unterwegs war, konnte sich an der Fußballwand austoben, mit dem Quad eine Runde drehen oder die Murmelbahn ausprobieren. So war für jeden Geschmack etwas dabei, ob kreativ, sportlich oder einfach nur neugierig. Für eine besonders schöne Mitmachaktion sorgte in diesem Jahr der Tierschutzverein Weimar e.V.. Mit viel Freude und Geschick konnten die kleinen Besucherinnen und Besucher gemeinsam liebevolle Vogelhäuschen basteln. Die selbst gestalteten Häuschen durften anschließend mit nach Hause genommen werden und bieten hoffentlich schon bald unseren heimischen Vögeln ein gemütliches Plätzchen. So wurde spielerischer Spaß und gelebte Tierliebe auf wunderbare Weise miteinander verbunden. Überall wurde gebastelt, gespielt, gelacht und ausprobiert, sodass auch bei Regen keine Langeweile aufkam.
Auch musikalisch kam die Stimmung nicht zu kurz. Die Stiftungsband Neighbours Cats sorgte mit ihrem mitreißenden Auftritt für gute Laune. Ein fester Bestandteil unseres Familienfestes ist auch in diesem Jahr wieder die Ehringsdorfer Feuerwehr. Jedes Jahr sorgt sie bei unseren kleinen Besucherinnen und Besuchern für leuchtende Augen und bietet die Gelegenheit, die Feuerwehr hautnah zu erleben und spannende Einblicke zu gewinnen. Auch unsere Tombola durfte dabei nicht fehlen. Liebevoll von unserem Freundeskreis betreut, warteten zahlreiche attraktive Gewinne darauf, eine neue Besitzerin oder einen neuen Besitzer zu finden. Und so war für Groß und Klein etwas dabei.
Ein ganz besonderes Highlight war die Elfenreise mit Doc Mac Dooley. Er nahm die Kinder mit auf eine magische Reise zu den irischen Feen und erzählte dabei das schottische Feenmärchen „Tam Lin“. Die Kinder lauschten gespannt der Geschichte, waren begeistert von der fantasievollen Reise und durften natürlich auch selbst mitmachen. So wurde die Elfenreise zu einem besonderen Erlebnis voller Magie und Fantasie für unsere kleinen Gäste.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Neben leckerem Kuchen und herzhaften Bratwürsten, gab es für die kleinen und großen Naschkatzen duftende Zuckerwatte. Frisch gebackene Pizza aus dem Ofen von Ospelt Food Establishment sorgte für einen besonderen Genuss. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich über verschiedene leckere Brausen freuen, die uns freundlicherweise von Toms Schankanlagen zur Verfügung gestellt wurden. So war für jeden Geschmack etwas dabei und niemand musste hungrig oder durstig nach Hause gehen.
Trotz des Regens war unser Familienfest ein fröhlicher und abwechslungsreicher Tag mit vielen schönen Begegnungen, tollen Angeboten und leuchtenden Kinderaugen. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern, Mitwirkenden und unseren Partnern, die dieses Familienfest möglich gemacht und zu einem gelungenen Tag für die ganze Familie beigetragen haben!
20 Jahre Team Jugendarbeit Weimar – ein Jubiläum voller Begegnungen
Am Samstag, den 19. September, wurde im Gaswerk Weimar ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: 20 Jahre Team Jugendarbeit Weimar.
Gemeinsam mit aktuellen und ehemaligen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie vielen Gästen wurde auf zwei Jahrzehnte voller Begegnungen, Projekte, Ideen und gemeinsamer Erlebnisse zurückgeblickt.
Auch unsere Einrichtungen waren mit ihren Kindern beim Jubiläum dabei und nutzten begeistert das vielseitige Angebot. Ob beim Springen auf dem Trampolin, beim Toben auf der Hüpfburg, beim Ausprobieren der Skaterrampe, bei der Klimmzug-Challenge oder beim kreativen Gestalten an der Graffitiwand, für jeden war etwas dabei. So wurde der Jubiläumstag auch für die Kinder zu einem besonderen Erlebnis.
Für die musikalische Begleitung sorgten unter anderem die Stiftungsband Neighbours Cats sowie die VorTREFFlich Band Menity. Mit guter Musik, leckerem Kuchen und warmen Speisen war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Und natürlich durfte auf das Jubiläum angestoßen werden – mit Sekt und Orangensaft.
Ein besonderer Blickfang war außerdem das Gästebuch aus Holzblumen. Hier konnten die Gäste ihre persönlichen Grüße, Wünsche und Erinnerungen hinterlassen, eine bleibende Erinnerung an einen besonderen Tag.
Natürlich durfte bei einem 20. Geburtstag auch der Blick zurück nicht fehlen. Teamleiter Dominik Abt, teilte Erinnerungen und Geschichten aus den vergangenen Jahren und gab persönliche Einblicke in die Entwicklung des TJW. Anja Weitze-Bärtl, die Vorgängerin von Herrn Abt, kam ebenfalls zu Wort. Sie berichtete über die Entstehung des TJWs und ließ die Gäste an den Anfängen der Einrichtung teilhaben. Auch langjährige Wegbegleiter wie Herr Richard Spätling (ehem. Geschäftsführer Stiftung Dr. Georg Haar) erzählte aus seiner Sicht von gemeinsamen Erlebnissen und Erfahrungen. Dabei wurde deutlich, wie viele Menschen die offene Jugendarbeit in dieser Zeit begleitet, unterstützt und mitgestaltet haben.
Es wurde erzählt, erinnert, angestoßen und vor allem viel gelacht. Der Jubiläumstag im Gaswerk Weimar war damit genau das, was ein Geburtstag sein sollte: ein Fest mit vielen Menschen, die ein Stück gemeinsame Geschichte verbindet.
Back to School!
Die Ferien sind vorbei und die Schule hat wieder begonnen. „Wie schade!“, hieß es da in der Felicitas. Um es uns etwas leichter zu machen die Ferienzeit hinter uns zu lassen, feierten wir ein kleines Zuckertütenfest.
Es gab leckere Bratwürste und Nudelsalat. Außerdem hatten wir ein paar kleine Knobelaufgaben vorbereitet, die die Kinder als Team lösen mussten. Dabei stellten sie sich richtig gut an! Als Belohnung gab es für jedes Kind eine Zuckertüte und einen Kalender, in den alle Termine des kommenden Schuljahres eingetragen werden können.
Und solange das Wetter noch mitspielt, lassen wir uns von kleinen Ausflügen am Wochenende nicht abhalten. So waren einige von uns am 11. 09. in der Stadt und schauten sich „Genius Loci“ an. Diesmal war es etwas unheimlich, aber trotzdem sehr lehrreich. Am darauffolgenden Samstag besuchten wir das Theaterfest im DNT. Dort konnten wir verrückte Kostüme bestaunen, bei Tasifan ein bisschen Kugelakrobatik ausprobieren und außerdem ein Theaterstück mit den Figuren der kommenden Spielzeit anschauen.
Zusätzlich gab es ein hervorragendes Kuchenbuffet. Somit war für jeden etwas dabei. Sogar das Wetter spielte mit und erlaubte uns einen schönen Spaziergang durch den Park. Vorbei an den Schafen und zurück zur Villa.
So lässt sich der Start ins neue Schuljahr doch gut aushalten!
Mit eigenen Angeboten dabei: unsere Workshops beim Fachkräftekongress
Thüringer Fachkräftekongress Hilfen zur Erziehung, Tag 2
Der zweite Kongresstag in Jena gehörte den Workshops. Mehrere Angebote kamen von uns – drei davon stellen wir hier vor: zum Umgang mit Essstörungen, zu Open Source und digitaler Unabhängigkeit sowie zum interaktiven Ressourcenbaum.
Den zweiten Tag des 6. Thüringer Fachkräftekongresses eröffnete ein Videogrußwort von Sozialministerin Katharina Schenk. Danach gehörte der Tag den 28 Workshops. Als Stiftung Dr. Georg Haar waren wir mit mehreren eigenen Angeboten vertreten; drei davon stellen wir hier exemplarisch vor.
Wenn Essen zum Problem wird (WS06)
Sandra Zschiegner aus unserer Beratungsstelle vermittelte Basiswissen zum Thema Essstörungen und beantwortete die Fragen, die sich Fachkräfte im Alltag immer wieder stellen: Wie erkenne ich eine Essstörung? Wie spreche ich das Thema an? Wie unterstütze ich – und wo sind die Grenzen?
Zwei Einordnungen trugen den Workshop: Essstörungen sind Sprachstörungen. Und sie sind eine psychosomatische Suchterkrankung – keine Frage von Willen oder Disziplin.
Daraus folgt eine Reihe sehr konkreter Hinweise für die Praxis: sich fundiert über das Krankheitsbild informieren, um Risikofaktoren und Anzeichen zu erkennen. Bei Verdacht das Gespräch suchen und auf die Gesprächsatmosphäre achten. Bei Kindern und Jugendlichen die Eltern einbeziehen. Zur Behandlung motivieren und über die Funktion der Erkrankung sprechen. Ironische oder abwertende Bemerkungen über Figur und Gewicht unterlassen, soziokulturelle Faktoren kritisch beleuchten.
Weil viele Betroffene ihre Identität eng mit der Erkrankung verknüpfen, ist Ich-Stärkung zentral: Hobbys, Talente, soziale Kontakte, Erlebnisse, Gespräche, Rückmeldungen, Schreibübungen. Besondere Bedarfe liegen im Umgang mit Sport und Ernährung – Freude an Bewegung statt Leistungsdruck, externe Ernährungsberatung, gemeinsam einkaufen, kochen und essen, Vorbild sein.
Ein Satz aus dem Workshop, der hängen bleibt: „Ob man sich in seinem Körper wohlfühlt oder nicht, hängt nicht zwingend mit dem Gewicht zusammen.“
Open Source und die Unabhängigkeit von den Tech-Giganten
Parallel dazu widmeten sich Patrick Beck und Kevin Wolf-Küchler einem Thema, das in der Sozialen Arbeit noch viel zu selten auf der Tagesordnung steht: quelloffene Software und die Frage, wie abhängig sich die Branche von großen Technologiekonzernen machen will.
Die Hilfen zur Erziehung verwalten hochsensible Daten von Kindern, Jugendlichen und Familien. Welche Programme das tun, wem die zugrunde liegende Infrastruktur gehört und wer im Zweifel die Bedingungen und Preise bestimmt, ist damit keine reine IT-Entscheidung, sondern eine fachliche und am Ende auch eine politische. Open Source ist in diesem Zusammenhang kein Selbstzweck, sondern ein Weg zu mehr Unabhängigkeit und Kontrolle über die eigenen Daten.
Potenziale entdecken – ein interaktiver Ressourcenbaum (WS18)
Am Nachmittag arbeiteten Jenny Gohl und Anna Wiegand mit den Teilnehmenden an den Ressourcen ihrer eigenen Einrichtungen. Aus dem, was zusammengetragen wurde, entstand ein Ressourcenbaum; im Speed-Dating-Verfahren wurde er zwischen den Fachkräften abgeglichen. So nimmt jede Einrichtung Impulse mit, die anderswo bereits funktionieren – ein Ansatz, der den Blick konsequent auf Potenziale statt auf Defizite richtet. Ein Beispiel aus der Runde: eine Campingausrüstung, mit der Einzelfallmaßnahmen in den Wald verlegt werden können.
Damit endet ein Kongress, der von Beteiligung und dem Austausch zwischen Trägern lebte. Unser Dank geht an die LAG Hilfen zur Erziehung Thüringen e. V.



Kinder- und Jugendhilfe ist hochpolitisch.
Das war Tag 1 des 6. Thüringer Fachkräftekongresses Hilfen zur Erziehung in Jena.
𝐃𝐫𝐞𝐢 𝐃𝐢𝐧𝐠𝐞 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐞𝐧:
1. Jugendhilfe wirkt – nachweisbar. Prof. Dr. Michael Macsenaere rechnet vor: Einem eingesetzten Euro steht ein Nutzen von rund drei Euro gegenüber. Erzieherische Hilfen sind keine Kostenposition, sondern eine Investition. Dass das außerhalb der Branche kaum jemand weiß, ist ein Kommunikationsproblem. Sein Satz dazu: „𝑻𝒖𝒆 𝑮𝒖𝒕𝒆𝒔 𝒖𝒏𝒅 𝒓𝒆𝒅𝒆 𝒅𝒂𝒓ü𝒃𝒆𝒓!“
2. Beteiligung ist eine Machtfrage. Dr. Anna Grebe: Teilhabe ist ein Kräfteverhältnis, das immer wieder neu ausgehandelt werden muss. Ihre drei Gründe für Jugendbeteiligung – weil „sie sind Menschen“ offenbar noch nicht reicht:
» Demokratietheorie: Beteiligung legitimiert Entscheidungen.
» Bildungstheorie: Demokratie wird gelernt und erfahren.
» Dienstleistungstheorie: Wer beteiligt wird, erfährt Selbstwirksamkeit.
𝐈𝐡𝐫 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭: Wirksame Beteiligung heißt Macht abgeben. Als Gesellschaft, als Träger, als Einrichtung, als Erwachsene, als Fachkräfte.
3. Es geht nur miteinander. Das Podium unter Moderation von Maria Brückner – Wissenschaft, Ministerium, Jugendamt, Träger und der Landesheimrat – kreiste um Standards, um Verwaltung, um KI als Chance. Vor allem aber darum, Prozesse für junge Menschen verständlich und transparent zu übersetzen. Kevin Wolf-Küchler wünscht sich dabei: „Die Sozialbranche soll mutig miteinander kommunizieren.“
Morgen geht es mit Tag 2 weiter — Workshops zu den spezifischen Themen.
#HilfenZurErziehung #KinderUndJugendhilfe #Jugendbeteiligung #Fachkräftekongress #Thüringen


Gemeinsam für den guten Zweck – Benefixlauf 2026
Der Benefixlauf 2026 war ein voller Erfolg!
Insgesamt gingen 1.404 Läuferinnen und Läufer an den Start und absolvierten gemeinsam beeindruckende 16.610 Runden.
Besonders freuen wir uns darüber, dass auch unsere Einrichtungen mit viel Engagement und Begeisterung dabei waren. Gemeinsam liefen die Teams Runde für Runde und setzten damit ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Bewegung und den guten Zweck.
20 JAHRE TJW
20 Jahre Team Jugendarbeit Weimar
Das Team Jugendarbeit Weimar (TJW) feiert 20-jähriges Jubiläum! Am 19. September 2026 wird im Gaswerk Weimar gemeinsam mit Wegbegleiter:innen, Familien und Freund:innen gefeiert – mit Spiel, Mitmachaktionen, Bühnenprogramm, Erinnerungen und viel Zeit zum Wiedersehen.
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und auf die nächsten 20 Jahre! 🎉
Eine besondere Ferienwoche in der Hauptstadt
Eine Woche voller neuer Eindrücke, spannender Erlebnisse und gemeinsamer Momente führte die WG Bertuchstraße in den Sommerferien in die Hauptstadt.
Für die Jugendlichen war die zusätzliche Reise während der Sommerferien etwas Besonderes und entsprechend groß war die Vorfreude. Bei der Planung konnten sie ihre eigenen Ideen einbringen und selbst recherchieren, was es in Berlin alles zu entdecken und zu erleben gibt. So entstand ein abwechslungsreiches Programm mit vielen unterschiedlichen Aktivitäten.
Auf dem Programm standen zahlreiche gemeinsame Ausflüge. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Berliner Fernsehturms. Der beeindruckende Blick über die Hauptstadt und die Informationen zur Geschichte Berlins machten den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Auch die Museumsinsel wurde erkundet und bot neben spannenden Eindrücken jede Menge Fotomotive und Ideen für TikTok & Co. Für einen der Jugendlichen war der Besuch des Neuen Museums das absolute Highlight der Reise. Andere begeisterten sich besonders für das Reichstagsgebäude und das Brandenburger Tor. So konnte jeder seine ganz persönlichen Lieblingsorte und Höhepunkte in Berlin entdecken. Bei den sommerlich heißen Temperaturen sorgte ein Besuch am nahegelegenen Badesee für die nötige Abkühlung. Gleichzeitig wurde die Gelegenheit für sportliche Aktivitäten und das ein oder andere Schwimmtraining genutzt.
Auch nach den gemeinsamen Ausflügen war noch lange nicht Schluss. Die Abende wurden in geselliger Runde verbracht. Bei Karten- und Federballspielen wurde viel gelacht und gemeinsam Zeit genossen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, bei leckeren, selbst zubereiteten Gerichten ließ man die ereignisreichen Tage gemütlich ausklingen.
Die Ferienwoche bot den Jugendlichen zahlreiche neue Eindrücke, spannende Erlebnisse und die Möglichkeit, ihre Selbstständigkeit zu stärken. Vor allem aber bleiben viele schöne gemeinsame Erinnerungen an eine ganz besondere Woche in der Hauptstadt.
Bewohnerinnenbericht: Unser Ausflug zu KERAMIKA in Jena
Wir, die BewohnerInnen der „Villa Friedrich“, waren bei KERAMIKA, diesmal in Jena. An diesem kreativen Ort konnten wir Teller, Tassen, Schalen und vieles anderes bemalen. Auf einem großen Tisch wurden reichlich zu verwendende Farben angeboten, sowie das entsprechende Werkzeug dafür. Für das Gestalten der Keramikwaren hatten wir zwei Stunden zeit, welche wie im Fluge vergingen. Wir bemalten die Sachen mit Schmetterlingen/ Blumen oder mit Fischen oder mit Kristallmuster. Das zu machen machte uns allen richtig viel Spaß. Wir können es kaum erwarten, die fertigen Ergebnisse in unseren Händen zu halten, welche aber noch gebrannt werden müssen.
Im Anschluß besuchten wir noch ein italienisches Restaurant. Auch hier gab es reichlich Köstlichkeiten, welche wir uns schmecken ließen.
Es war ein wunderschöner Tag, der uns bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Antonia, o4.o8.2o26
Sommerferien in der Villa Felicitas
Los ging es gleich mit der Schalkau-Woche, die für manche mit ordentlich Aufregung verbunden war. Eine kleine Band stand zum ersten Mal vor Publikum auf der Bühne. Trotz des Lampenfiebers hielten die jungen Musikerinnen und Musiker tapfer durch und konnten schließlich einen gelungenen ersten Auftritt feiern.
Danach blieb kurz Zeit, Freunde zu treffen, bevor es weiterging zu einem Campingwochenende bei der Familienwohngruppe Riedel. Kaum waren alle Zelte aufgebaut, wurden die großen und kleinen Camper von einem gewaltigen Unwetter überrascht. Zum Glück blieb dabei weitgehend alles trocken und das Wochenende konnte trotzdem in vollen Zügen genossen werden. Besonders die Tiere begeisterten die Kinder. Auch ein Ausflug mit den Pferden sorgte für viel Freude. Am Abend gab es selbst vorbereitetes Stockbrot am Lagerfeuer, ein schöner Abschluss eines erlebnisreichen Tages.
Für die Ferienfahrt der Villa Felicitas ging es diesmal nicht wie gewohnt nach Peltzkuhl. Auf besonderen Wunsch der Kinder und Jugendlichen hieß das Ziel: endlich ans Meer!
Nach einer langen Fahrt machte die Gruppe am frühen Nachmittag Halt in Hamburg. Bei einer Bootsfahrt konnte die Stadt vom Wasser aus entdeckt und ein Blick in den großen Hafen geworfen werden. Besonders spannend war ein riesiger Frachter, der gerade mit Containern beladen wurde. Auch an einem AIDA-Schiff fuhr die Gruppe so nah vorbei, dass man beinahe das Gefühl hatte, es berühren zu können.
Anschließend ging es weiter nach Flensburg, wo die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit ihren BetreuerInnen in einer wunderschönen, großzügigen Blockhütte unterkamen. Die komplett aus Holzbalken gebaute Unterkunft bot dabei allen Komfort, den man sich wünschen konnte. Gemeinsam wurde der historische Hafen erkundet und natürlich durfte eine Runde Fischbrötchen nicht fehlen. Diese waren allerdings so schnell verputzt, dass die zahlreichen Möwen mit ihren gereckten Hälsen leer ausgingen. Auch ein kurzer Abstecher nach Dänemark durfte nicht fehlen.
Endlich im hohen Norden angekommen, stand ein Ausflug an die Nordsee auf dem Programm. Bei einer Wattwanderung ging es mit den Füßen und bei manchen sogar bis zu den Knien tief in den Schlick. Das ungewohnte Gefühl sorgte für viele erstaunte Gesichter und jede Menge Lacher.
Die restlichen Tage gehörten der Ostsee. Die Kinder und Jugendlichen badeten, schnorchelten und sammelten Muscheln. An einem der Strände wurden sie gemeinsam mit den anderen Badegästen von einer großen Windhose überrascht. Sie fegte einmal quer über den gesamten Strand, riss einige Handtücher und Zelte mit sich und verteilte sie anschließend über der Bucht. Ein spektakulärer Anblick, den so schnell wohl niemand vergessen wird!
Zum Abschluss der Ferienfahrt gab es noch einmal ein gemütliches Lagerfeuer und ein spannendes Fußballmatch, bevor schließlich die lange Heimreise angetreten wurde.
Hinter den Kindern und Jugendlichen der Villa Felicitas liegen abwechslungsreiche Ferien voller Musik, Tiere, Lagerfeuer, Meer, Matsch, Abenteuer und ganz vieler gemeinsamer Erlebnisse und Erinnerungen, die sicher noch lange bleiben werden.
Villa Anna – Sommer, Strand und Abenteuer an der Ostsee
Vom 25.07. bis 30.07. verbrachte die Kinder- und Jugendwohngruppe Villa Anna gemeinsam mit ihren BetreuerInnen eine abwechslungsreiche Woche in Thorstorf an der Ostsee.
Bei verschiedenen Ausflügen gab es viel zu entdecken. Im Naturkundemuseum Lübeck konnten die Kinder und Jugendlichen Interessantes über die Natur erfahren, im Karls Erlebnis-Dorf staunten sie über die vielen Dinge, die aus Erdbeeren hergestellt werden können.
An der Steilküste von Boltenhagen wurden Krabben gefangen und genauer unter die Lupe genommen. Auch sonst sorgte die Ostsee für einige besondere Erlebnisse. Von einer ungeplanten und kostspieligen Fährfahrt mit dem Auto über Begegnungen mit Feuerquallen bis hin zu einer Käferplage am Strand Wohlenberger Wiek.
Am Timmendorfer Strand wurden Hühnergötter und Fossilien entdeckt. Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch der Insel Poel, wo die Gruppe gemeinsam einen wunderschönen Sonnenuntergang genießen konnte.
So erlebten die Kinder und Jugendlichen eine ereignisreiche Woche voller Abenteuer, Entdeckungen und schöner gemeinsamer Momente, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Verlassen, aber nicht vergessen
Die Sophienheilstätte bei Bad Berka ist ein Lost Place, den wir in einer ganz neuen Hinsicht erleben durften.
Eröffnet im Jahr 1898 als Lungenheilstätte, diente die Anlage der Behandlung von Tuberkulosepatienten. Später wurde sie für die Orthopädie und Urologie genutzt, bis der Betrieb in den 1990er Jahren eingestellt wurde. Seitdem steht das Gebäude leer und verfällt, weshalb wir das Erkunden sehr beeindruckend fanden.
Heute werden Besuchern viele Möglichkeiten geboten, die Heilstätte auf erlaubte Art und Weise zu betreten. Unser Ticket beinhaltete den Eintritt für einen Flohmarkt und das eigenständige Erkunden am Sonntag, dem 02.August 2026. Wir konnten uns ein umfassendes Bild der weitläufigen Anlage machen, sie besteht aus mehreren Gebäudeteilen und Seitenflügeln. Beim Besichtigen der Etagen und Flure fanden wir ehemalige Patientenzimmer, Behandlungsräume und Wohnungen der Ärzte. Im Keller war es selbst am Tag dunkel gewesen, was den gewissen Gruselfaktor durchaus mit sich brachte. Selbst auf die Terrassen konnte man, und wir freuten uns über angenehm warmes, sonniges Wetter.
Trotz der einigen anderen Besucher konnte man die frühere Bedeutung und Atmosphäre der Sophienheilstätte spüren, daher war es ein faszinierender Ausflug gewesen.
(Die Eindrücke dieses Ausflugs wurden aus der Sicht einer Bewohnerin der Villa Friedrich festgehalten)
Die FWG Stoll unterwegs im Allgäu
Unsere Familienwohngruppe verbrachte erlebnisreiche Urlaubstage in Oberstdorf im Allgäu. Auf dem Programm standen abwechslungsreiche Ausflüge und viele schöne Erlebnisse.
Ein Highlight war die Radtour zum Freibergsee. Außerdem ging es mit der Seilbahn auf das Nebelhorn, von wo aus eine Wanderung zu einem Bergsee führte. Besonders beeindruckend war, dass selbst im Juli noch Schnee zu sehen war. Auch Entspannung kam nicht zu kurz. Der Hotelpool lud nach den Ausflügen zum Schwimmen ein. Für jede Menge Spaß und Action sorgte schließlich der Besuch im größten Kletterpark Bayerns.
Die Urlaubstage boten eine gelungene Mischung aus Natur, Bewegung und gemeinsamen Erlebnissen und werden allen noch lange in guter Erinnerung bleiben.















































































