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Aktuelle Newsletterbeiträge
Lebendiger Adventskalender Türchen Nr. 17
Am vergangenen Mittwoch öffneten sich die Tore des Kutscherhauses zum 17. Türchen des lebendigen Adventskalenders Oberweimar/Ehringsdorf.
Unter dem Motto „Tritt ein und sei willkommen!“ lud die Geschäftsstelle der Stiftung Dr. Georg Haar gemeinsam mit der Villa Felicitas alle interessierten Menschen zu Kinderpunsch, Glühwein und Gulaschsuppe ein.
Gemeinschaft und Begegnung standen auf dem Programm und in geselliger Runde kamen zahlreiche Menschen zusammen, um gemeinsam die Vorweihnachtszeit zu verbringen.
Danke an alle Besucher – wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!
Kinderwünsche erfüllt: Wunschbaumaktion mit dem Kaufland Weimar
Im Rahmen der Wunschbaumaktion des Kauflands Weimar durften wir als Stiftung Dr. Georg Haar viele liebevoll ausgesuchte Geschenke entgegennehmen. Stellvertretend für die Kinder nahmen Nadine Rang aus der Villa Wilhelmina und unser Gesamtleiter Kevin Wolf-Küchler die Präsente entgegen und die Freude war riesig! Dank der zahlreichen Kundinnen und Kunden, die so viele Wünsche erfüllt haben, konnten wir strahlende Momente für die Kinder vorbereiten. Jedes Geschenk steht für Aufmerksamkeit, Herzlichkeit und die wunderbare Wirkung gemeinsamer Aktionen.
Ein riesiges Dankeschön geht an Kaufland Weimar und alle Kundinnen und Kunden, die diese Weihnachtsfreude möglich gemacht haben! Wir sind begeistert und freuen uns schon, die Geschenke in den kommenden Tagen an die Kinder weiterzugeben.
Wünsche werden wahr: Thalia Wunschbaum & Inner Wheel Club Spende
Ein Sternlein hing am Tannenbaum,
ihr habt erfüllt den Kindertraum.
Mit Herz und Hand, zur rechten Zeit,
schenktet ihr Freude und Herzlichkeit.
Ein herzliches Dankeschön an alle WunscherfüllerInnen,
die Kinderaugen zum Strahlen gebracht haben.
Unser besonderer Dank gilt Frau Ruschhaupt und dem Team der Thalia-Buchhandlung Weimar sowie Frau Geiken vom Inner Wheel Club Weimar, der die Aktion zusätzlich mit einer Spende von 200 Euro für die Villa Wilhelmina unterstützt hat.
Frohe Weihnachten und ein glückliches, erfolgreiches Jahr 2026.
Weihnachtliches auf dem Bärmannschen Hof
„Advent bei Mauritius“ hieß es am letzten Sonntag, dem 3. Advent, wieder in Niedergrunstedt.
So, wie in den vorherigen Jahren war das ganze Dorf weihnachtlich geschmückt und Scheunen und Höfe offen, kreative Händler boten ihre Waren feil. Auch die beiden Einrichtungen der Stiftung Dr. Georg Haar, Villa Anna und Villa Wilhelmina beteiligten sich wieder mit „Weihnachtlichem auf dem Bärmannschen Hof“.
Besonders der Kerzenziehtopf lockte viele Gäste an.
Mit Kinderpunsch und Weihnachtsgebäck klang der Tag ganz gemütlich an der Feuerschale aus.


Wunschbäume bei Thalia Weimar und im Kaufland Weimar
In diesem Jahr stehen bei Thalia in Weimar und im Kaufland in Weimar wieder Wunschbäume, die Kindern und Jugendlichen aus unseren Wohngruppen eine besondere Freude bereiten. Die Mädchen und Jungen durften kleine Herzenswünsche aufschreiben, die nun an den Bäumen hängen und von der Kundschaft in den teilnehmenden Geschäften erfüllt werden können.
Jedes gespendete Geschenk trägt dazu bei, den Kindern und Jugendlichen ein Stück Freude zu schenken.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die sich beteiligen.


Kinderweihnachtsfeier in der Villa Haar
Am Freitag, dem 05. Dezember 2025, war es wieder soweit. Die Kinder, Jugendlichen und Mitarbeitenden der Stiftung Dr. Georg Haar kamen zur gemeinsamen Weihnachtsfeier in der festlich geschmückten Villa Haar zusammen. Mit viel Liebe zum Detail vorbereitet, bot das Stammhaus eine stimmungsvolle Atmosphäre, die zum Innehalten einlud und half, dem hektischen Alltag für einen Moment zu entfliehen.
In diesem Jahr fand die Feier bereits zu Beginn des Dezembers statt, sogar noch vor dem Nikolaustag. Für die Organisatorinnen und Organisatoren war deshalb schnell klar, dass der Weihnachtsmann noch keine Geschenke mitbringen konnte. Dennoch ließ er es sich nicht nehmen, an der Feier teilzunehmen, Wünsche entgegenzunehmen und zahlreiche Fotos mit den Anwesenden zu machen. Dank Sofortbildkamera konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Erinnerungsfotos direkt mit nach Hause nehmen.
Der Nachmittag begann in entspannter, vorweihnachtlicher Stimmung. Zwei Mitarbeiterinnen der Villa Otto begleiteten das gemeinsame Singen mit Gitarrenmusik. Das Lied „Sind die Lichter angezündet“ stimmte sinnbildlich auf den besinnlichen Nachmittag ein, während „Leise rieselt der Schnee“ bei vielen Kindern die Hoffnung auf die bisher ausgebliebene Winterpracht weckte.
In allen Räumen gab es vielfältige Möglichkeiten zum Basteln und Gestalten. Kerzenziehen, das Verzieren von Holzscheiben mit dem Lötkolben, das Schreiben von Wunschzetteln und weitere kreative Angebote ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Wer eine Pause vom Trubel brauchte, konnte sich im gemütlichen Geschichtenzimmer zurückziehen und etwas ausruhen.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Buffet bot eine große Auswahl an herzhaften Speisen, die den unterschiedlichen Ernährungsweisen gerecht wurden. Ergänzt wurde das Angebot durch zahlreiche süße Leckereien. Plätzchen, Waffeln, Zuckerwatte und frisches Popcorn sorgten für viele glückliche Gesichter.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die durch Backen, Kochen, Schmücken, Dekorieren, Abwaschen und Aufräumen zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Solche Feiern werden erst durch gemeinsames Engagement zu besonderen Momenten, die in schöner Erinnerung bleiben, bis die Vorbereitungen für die nächste Weihnachtsfeier beginnen.
Wir wünschen allen eine gesegnete Weihnachtszeit.



Adventsfeier Freundeskreis
Am Donnerstagabend, dem 27.11.2025, traf sich in bewährter Tradition der Freundeskreis der Stiftung Dr. Georg Haar zu seiner Adventsfeier in der Villa Haar, zu dem auch Stiftungsrat und Stiftungsvorstand geladen waren.
Versorgt durch das Catering Montag und liebevoll weihnachtlich dekoriert durch Kinder, Jugendliche und Betreuende der „Villa Anna“, war alles für einen besinnlichen Abend angerichtet. Eingeläutet wurde der Abend mit 35 Gästen durch das Violinspiel einer jungen Musikstudentin. Der Kontakt wurde durch Fr. Rynkowski-Neuhof hergestellt, welche als Vorsitzende des Freundeskreis-Vorstandes auch durch den Abend führte.
Während des Abends stehen die Kinder und Jugendlichen, welche durch die individuelle Förderung des Freundeskreises profitieren im Mittelpunkt. Umgesetzte Projekte werden reflektiert und sich für das Engagement und Hilfsbereitschaft bedankt – dies bildet den zentralen Gedanken der Adventsfeier. In diesem Jahr rückten zudem Kinder und Jugendliche in den Fokus, welche mittlerweile teils hochbetagte und lebenserfahrene Menschen sind. Es ging um die Menschen, die ihre Kindheit in den Wirren der Nachkriegsjahre und in der sich daran anschließenden Zeit der DDR-Heimerziehung in der Villa Haar verbrachten. Joachim Faßnacht begleitet das Zeitzeugenprojekt und konnte den Gästen nicht nur mediale Ergebnisse wie Radio und Fernsehbeiträge präsentieren, sondern vor allem auch erste Ergebnisse aus den Erzählsalons. In den bisher zwei der insgesamt vier geplanten Erzählsalons beschrieben die ehemaligen Heimkinder ihre Geschichte und ihre ganz persönlichen Erlebnisse. Die bewegenden Geschichten einzelner und was aus ihnen geworden ist, stieß auf großes Interesse bei den Gästen! Wir dürfen gespannt sein, was in den kommenden Monaten noch an weiteren Geschichten erzählt wird und bis 2027 in einem Buch zusammengeführt werden soll. Der rege Austausch über das Zeitzeugenprojekt ließ viele Gäste die Zeit vergessen und so klang der gemütliche vorweihnachtliche Abend bei einem Getränk und mit lächelnden Gesichtern bis weit in den späten Abend hinein aus.
Eine Kindheit in der Villa Haar – Unterstützung für unser Zeitzeugenprojekt gesucht
Ehemalige Heimkinder der Jahre zwischen 1945 und 1995 erzählen – Ein Zeitzeugen und Biografieprojekt anlässlich des 80jährigen Gründungsjubiläums der Stiftung Dr. Georg
Bis 2027 wird ein Buch entstehen, das die Erinnerungen, Erlebnisse, Erfahrungen der früheren Bewohnerinnen und Bewohner zusammenführt und ein lebendiges Bild vom Wandel des Heimlebens in der Villa Haar, beginnend mit der Nachkriegsepoche über fünf Jahrzehnte hinweg bis ins Jahr 1995 zeichnet.
Wir wollen das die Lebensgeschichten ehemaliger Heimkinder erhalten und erlebbar bleiben.
Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung:
Spendenkonto:
DE24 8204 0000 0452 2223 06
Vielen Dank für Ihre Spende!
Gedenken an die Familie Haar am Totensonntag
Am diesjährigen Totensonntag 2025, haben Bewohner- und BetreuerInnen der „Villa Friedrich“ die frostig-sonnigen Vormittagsstunden genutzt, um das Familiengrab der StiftungsinitiatorInnen Felicitas & Dr. Georg Haar auf dem Hauptfriedhof in Weimar aufzufrischen. Gemeinsam reinigten sie die Grabplatte und die Umgebung der Grabstätte. Während der Auffrischungskur erzählte eine Mitarbeiterin aus dem Leben von Felicitas & Georg Haar. Im Anschluss wurde der Familie Haar mit einer Schweigeminute gedacht und im Namen der Beschäftigten und Gremien der Stiftung Dr. Georg Haar ein Gedenkkranz niedergelegt. Alle einigt der Gedanke, dass sie der Familie Haar viel zu verdanken haben und dass der Stifterwille niemals in Vergessenheit geraten soll.
Ein kleiner Ausflug in die Gemütlichkeit – Villa Anna
Fernab vom bevorstehenden Weihnachtstrubel haben wir mit den Kindern der Villa Anna einen besonders stimmungsvollen Abend verbracht. Auf Wunsch der Kinder wurde gemeinsam eine Suppe im Kessel gekocht und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen: Sie hat allen hervorragend geschmeckt.
Im Anschluss durften die Kinder am Lagerfeuer Marshmallows rösten und den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen. Ein kleiner Ausflug in die Gemütlichkeit, der uns allen gutgetan hat.
2. Erzählsalon ehemaliger Heimkinder der Villa Haar am 01.11.2025
Nach dem gut besuchten Auftakt des Biografie Projektes „Ehemalige Heimkinder aus der Villa Haar erzählen“ im Sommer mit Zeitzeugen aus den Jahren zwischen 1946 und Anfang der 60er Jahre, trafen sich nun am 01.11.2025 ehemalige Heimkinder aus den späten 60er und den 70er Jahren in der Villa Haar zum gegenseitigen Austausch.
Insgesamt 14 Ehemalige waren es, die an diesem Samstagnachmittag zusammenkamen und ihre Erinnerungen, Erfahrungen, Erlebnisse aus ihrer Zeit im „Kinderheim Rosa Thälmann“ – denn so hieß das Heim zu dieser Zeit offiziell – miteinander zu teilen. Und auch zwei ehemalige Erzieherinnen aus dieser Zeit, in den frühen 70ern ganz jung und eben frisch ausgebildet, waren als Zuhörer an diesem Tag dabei.
Die Jahre nach 1945 und die Aufbaujahre der 50er waren in der Villa noch davon geprägt, ein Waisenheim der Nachkriegszeit zu sein, geleitet zunächst von Elisabeth Noack, später von Charlotte Mewes und Ruth Werth. Es waren dies Frauen, die sich mit ganzem Herzen den Kindern widmeten und ihr Leben in den Dienst der Sache stellten – lebten sie sogar mit den Kindern unter dem Dach der Villa. Charlotte Mewes bis 1969.
Die Älteren im „Erzählsalon 2“ am 01.11. erinnerten sich des Übergangs der Heimleitung von „Tante Lotte“, wie sie liebevoll aber mit Respekt genannt wurde, zu Helmut Glorius, der mit der altersbedingten Verabschiedung von Charlotte Mewes als Heimleiter des „Kinderheims Rosa Thälmann“ eingesetzt wurde.
Mit ihm, aber nicht alleine nur durch ihn, kehrte ein anderer Stil im Haus ein. Die gesellschaftlichen Veränderungen, die Ideale einer sozialistischen und patriotischen Kindererziehung und nicht zuletzt die Einflüsse der staatlichen Fürsorge-Organe prägten mehr und mehr den Alltag im Rosa-Thälmann-Heim. Ehemalige Lehrer, im Schuldienst nicht mehr einsetzbar und auch Ex-Soldaten der Nationalen Volksarmee, arbeiteten in der Betreuung der Kinder. Dass damit der Umgangston rauer, die liebevolle Ansprache der Kinder weniger wurde, dies erinnerten die Ehemaligen an diesem Nachmittag.
Natürlich auch die Gründe und Ursachen für das Großwerden im Kinderheim statt in der Herkunftsfamilie, waren andere als in der ersten Generation. Neben Überforderungssituationen z.B. durch Erkrankung der Eltern oder als Alleinerziehende waren in den Schilderungen der Ehemaligen nun auch die Themen Vernachlässigung oder sogar Gewalterfahrungen im Elternhaus zu hören. Und auch die Herausnahme von Kindern aus sog. politisch unzuverlässigen Familien z.B. weil Ausreiseanträge aus der DDR gestellt wurden, führten zur Unterbringung im Heim.
Insgesamt wechselten sich an diesem 01.11. in der Villa Haar viele traurige, schmerzhafte und schwere Erinnerungen ab mit der Dankbarkeit für die hellen Seiten einer Kindheit und Jugend in der Villa. Neben den autoritären und strafenden Erziehern gab es auch die Fürsorge der Erzieherinnen, das Gemeinschaftsgefühl, kulturelle Angebote, eine gute Versorgung und die Vorbereitung auf das spätere Berufsleben.“
Moderiert wurde der Salon wiederum von Katrin Rohnstock, die dieses Format vor mehr als 25 Jahren entwickelt hat. „Uns geht es beim Erzählen um Authentizität – kritische und schmerzhafte Erinnerungen gehören ebenso dazu wie glückliche, geprägt von Fürsorge und Geborgenheit. Erst in ihrer Vielfalt wird Geschichte lebendig“,
Wie auch beim ersten Erzählsalon im Sommer sind alle Schilderungen der Ehemaligen aufgezeichnet worden und werden nun schriftlich niedergelegt. Für die Epoche der 80er Jahre bis zur Nachwendezeit und der Schließung der Kinderheimstätte in der Villa im Jahr 1995 werden im Frühjahr 2026 noch zwei weitere Erzählsalons durchgeführt. Zum einen mit den Heimkindern dieser Zeit – aber auch ein Erzählsalon mit ehemaligen Erziehern und Mitarbeitern des Heimes wird es geben, die ihre Erinnerungen und Erfahrungen beisteuern sollen.
Bis 2027 wird – anlässlich des 80-jährigen Bestehens der Stiftung – ein Buch entstehen, das die Erfahrungen der früheren Bewohnerinnen und Bewohner zusammenführt und ein lebendiges Bild vom Wandel des Heimlebens über fünf Jahrzehnte hinweg zeichnet.
Weiterhin sind wir interessiert an Kontakten zu ehemaligen Bewohnern, aber auch Erziehern, die wir bisher noch nicht erreicht haben.
Kontakt und Anmeldung:
E-Mail: weimar@stiftunghaar.de
Und plötzlich ist es Herbst, auch in der Villa Felicitas
Draußen rieseln die Blätter wie Regen, drinnen wird es gemütlich und warm. Halloween haben wir erfolgreich hinter uns gelassen: Mit einem gemeinsamen Ausflug zur Eislaufbahn konnten wir den letzten Geistern mutig trotzen.
Damit keine Langeweile aufkommt, haben wir die goldenen Herbsttage gut genutzt. Einige von uns waren fleißig im Garten unterwegs, haben dekoriert, Laub gefegt und den Garten winterfest gemacht. Beim großen Herbstputz gab es viel zu tun, und dabei kam die richtige Herbststimmung ganz von selbst.
In der Küche wurde ebenfalls eifrig gearbeitet: Die Früchte aus dem Garten wurden eingekocht, damit wir in den kommenden Monaten etwas Selbstgemachtes genießen können. Außerdem sammelten die Kinder Kastanien und bunte Blätter, aus denen eine wunderbare Herbstdekoration entstanden ist.
Natürlich durfte auch das traditionelle Laubhaufenspringen nicht fehlen, ein Highlight wie in jedem Jahr.
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt jedoch nicht, denn der Dezember rückt näher. Die Kinder haben bereits kreative Wunschzettel gestaltet. Kurz vor dem 1. Advent wird der schönste ausgewählt und der Gewinner darf sich über eine kleine Überraschung freuen.
Herbstferien in der Villa Friedrich
In den Herbstferien organisierten die Bewohnerinnen der Villa Friedrich ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Ausflügen in Thüringen. So gab es an verschiedenen Tagen viel zu entdecken, zu lernen und zu staunen.
Den Auftakt bildete der Besuch der Ega in Erfurt, wo kunstvoll gestalteten Figuren und fantasievollen Arrangements aus Kürbissen, bei sonnigen Herbstwetter, bestaunt werden konnten.
Ein weiterer Ausflug führte uns ins Thüringer Kloßmuseum nach Heichelheim, wo die Bewohnerinnen Interessantes über die Geschichte und Herstellung des beliebten Traditionsgerichts erfuhren.
Zum Abschluss ging es in die faszinierende Marienglashöhle, deren glitzernde Kristalle und eindrucksvolle Hohlräume einen unvergesslichen Einblick in die Welt des Bergbaus boten.
Alle drei Ausflüge waren geprägt von vielen neuen Entdeckungen, spannenden Informationen und gemeinschaftlichen Erlebnissen, an die wir uns gern zurück erinnern werden.
Schüler:innen der Waldorfschule Weimar in der „Villa Wilhelmina“ zu Besuch
Am Donnerstag, dem 2. Oktober 2025 besuchte die 7. Klasse der Waldorfschule Weimar das Mutter/Vater-Kind-Haus „Villa Wilhelmina“. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Becker und einer weiteren Kollegin radelten 15 Kinder durch das Kirschbachtal nach Niedergrunstedt. Dort angekommen erfolgte die Besichtigung des Mutter/Vater-Kind Hauses. Die Teamleiterin Wencke Mohr erklärte den Kindern, wer die Stiftung Dr. Georg Haar ist, beschrieb die Aufgaben der Einrichtung und beantwortete die Fragen der Schüler:innen. Diese wollten z.B. wissen, wie viele Bewohner:innen es gibt oder wann sie wieder ausziehen können. Auch die Gründe für das Wohnen im Mutter/Vater-Kind Haus interessierte sehr oder die Kosten dafür.
Danach ging es in den Garten, dort brachten die Schüler:innen ihre Ideen für eine neue Spielflächengestaltung zu Papier. An diesen Entwürfen wird anschließend in der Schule weitergearbeitet.
Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei selbst gebackenem Kuchen. Dabei überreichte die Klasse eine Spende in Höhe von 300 €, die sie eigens für einen guten Zweck gesammelt hatten – eine großzügige Unterstützung für die „Villa Wilhelmina“. Viele der Jugendlichen können sich zudem vorstellen, ihr bevorstehendes Schülerpraktikum bei der Stiftung Dr. Georg Haar zu absolvieren.
Wir freuen uns sehr über dieses Engagement und das große Interesse der jungen Menschen aus der Waldorfschule. Im Namen aller Mütter und Väter, die bei uns wohnen, bedanken wir uns herzlich für die wertvolle Zuwendung.


2. Mitarbeiterversammlung in der Villa Haar
Am Mittwoch, dem 01. Oktober 2025, lud die Stiftung ihre Mitarbeiterschaft zur 2. Mitarbeiterversammlung in die Villa Haar ein. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer Kevin Wolf-Küchler startete die Veranstaltung mit einer Arbeitsschutzbelehrung durch Herrn Hartmann sowie der Vorstellung der „BG prevent“. Frau Steinmetzer, die das Thema „psychische Belastungen“ näher beleuchtete, zeigte außerdem Möglichkeiten der Unterstützung durch ihre Tätigkeit als neue Betriebsärztin auf. Direkt im Anschluss wurden unsere Jubilare beglückwünscht und die neuen Kolleginnen und Kollegen offiziell mit einem Blumenstrauß willkommen geheißen. Der Betriebsratsvorsitzende Jörg Netreba informierte über die anstehende Betriebsrat-Neuwahl im Jahr 2026 und stellte das Vorhaben zur Unterstützung der Stiftung Dr. Georg Haar bei der Anschaffung eines Jobtickets ab Januar 2026 vor.
Weiterführend folgte ein kurzer Input zum Thema Künstliche Intelligenz im Unternehmen durch den Geschäftsführer. Im Anschluss läutete eine anmoderierte Vorstellungsrunde über die aufgebauten Workstations zu den Themen Datenschutz & KI, AG Akquise & AG Neueinsteiger sowie Edenred & Gesundheitsbudget einen agilen Arbeitsstatusaustausch ein. Dem folgend hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an den vorbereiteten Workstations über die aufgeführten Themen, die unsere Stiftung im Rahmen ihres Corporate Health Konzeptes nachhaltig implementiert hat, zu informieren und auszutauschen. Zum Ausklang stand eine Suppenbar für alle bereit, mit der die Versammlung in gemütlicher Atmosphäre ihren Ausklang fand.
