
Am 21. Januar 2026 öffnete die Stiftung Dr. Georg Haar ihre Türen für den traditionellen Neujahrsempfang „Auftakt 2026“. Geschäftsführer Kevin Wolf-Küchler begrüßte herzlich die zahlreichen Gäste: Mitarbeitende, Vertreter:innen des Familienamts, der Sozialraumteams und des Landesjugendamtes, aus Politik und der AG 78 Hilfen zur Erziehung. Vertreterinnen des Freundeskreises der Stiftung Dr. Georg Haar sowie der Vorstand und Mitglieder des Stiftungsrates füllten den Saal im Obergeschoss der historischen Villa Haar am Ilmpark. Wolfram Wiese in seiner Funktion als Jugendhilfeausschuss-Vorsitzender richtete sein Grußwort an die Anwesenden und unterstrich die Bedeutung der Arbeit mit den Jungen Menschen und ihren Problemlagen, deren Bedarf nicht zu sinken scheint, trotz sinkender Kinderzahlen. Der Vorsitzende des Vorstandes, Rudolf Dewes, sprach allen Fachkräfte Mut und Zuversicht für die anstehenden Herausforderungen zu, obwohl die Entwicklung der weltpolitischen Themen wenig Mut zu machen scheinen. Mit Verweis auf den wertschätzenden Umgang untereinander und gegenseitiger Stärkung lässt sich jedoch hoffungsvoll in die Zukunft blicken.
Der Vormittag diente als bewusste „Pause“, um sich Zeit zu nehmen für Rückblick und Ausblick. Unter den Leitmotiven Mut, Vertrauen und Verlässlichkeit wurden Themen wie die Beratungsstelle „Klara“, die Krisenbewältigung in familienintegrativen Settings, der zukünftige Umstieg auf Linux als wichtiger Teil der Open Source Strategie und weitere Schritt hin zur digitalen Souveränität beleuchtet. Hervorgehoben wurden die Fortschritte in der Entwicklung des Konzepts der „Villa Otto“ und der kürzlich stattgefundenen Schulung zur Sozialraumorientierung für stationäre Träger gemeinsam mit der AG Fallschirm. Die dazu dienen soll, das Fachkonzept gemeinsam passgenau umsetzen zu können. Der Betriebsrat informierte ebenfalls ausführlich zur anstehenden Betriebsrats-Wahl.

Ein herzlicher Dank galt den Mitarbeitenden für ihren Einsatz! Dies fand individuell und traditionell am Ende der Veranstaltung statt, als der „kleine Georg“ verliehen wurde. Mitarbeitende zeichnen Mitarbeitende für ihre besonderen Leistungen aus. Für 2025 wurden als Mitabreitende Anika Dehn („Villa Felicitas“) und Conrad „Conne“ Hoffmann („Villa Otto“), als Team die Beratungsstelle „Esmeralda“ und als Kooperationspartner das Sozialraumteam Weimar West („Die aus West“) ausgezeichnet und laudiert. Für die musikalischen Einlagen sorgte das Trio „Die Drei Sieben Zwerge“. Mit souligen und lässigen Klängen entstand ein wohliger Klangteppich, der für gelassene Stimmung sorgte. Das vielfältige, kreative und vor allem leckere Buffet – unter Eigenregie engagierter Mitarbeitenden gezaubert – rundeten den gelungenen Auftakt ab!


